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Adam Askany

vom Borghorster Land

Yuno

 

Yuno ist in einem Satz nicht zu beschreiben. Überhaupt werden Worte diesem besonderen Wesen nicht gerecht. Er ist ein Hund, der Orientierung und Führung sucht und es liebt mit seinen Menschen zusammen zu sein und zu „arbeiten“. Er ist aufgeweckt, neugierig, begeisterungsfähig, motiviert, sensibel, lernwillig, kooperativ, willensstark, spielfreudig ... Yuno genießt lange Spaziergänge ebenso wie eine Runde am Fahrrad Speed zu geben. Völlig begeistert und zugleich hochmotiviert zeigt er sich beim Crossdogging. Dabei liebt er am meisten die Elemente des Agilitys, des Trickdoggings und des Suchens. Wenn er an den Stationen arbeitet, ist er hochkonzentriert, er beachtet die anderen Hunde dann nicht. Nur eine läufige Hündin kann seiner Konzentration dann schon mal einen ordentlichen Strich durch die Rechnung machen. Auf dem Platz gibt es uns als Team und das ist ein wunderbares Gefühl!

Yuno lebt in unserer Familie mit zwei Söhnen, von denen einer inzwischen ausgezogen und der andere 11 Jahre alt ist. Immer wieder lebten auch junge Menschen als Au-Pair bei uns.

 

Allen Hunden, die er von klein auf kennt und mag, begegnet er völlig vorbehaltlos und unbefangen. Er stellt sich auf das Temperament des anderen Hundes ein und ist entweder loyaler Begleiter, Spiel- oder Raufpartner. 

Bei fremden großen Hunden ist er hier und da froh, wenn er einfach sicher vorbeilaufen kann. Hunde, die ihm seinen Raum nehmen, oder straight auf ihn zu rennen maßregelt er schon mal, tut dies aber auf eine sehr soziale Weise, wie uns unser Trainer immer wieder bestätigt. Yuno weiß aber ebenso, seine Rolle in der Gruppe zu finden, wenn dies für ihn angezeigt scheint. Er liebt es, mit älteren, sicheren Hündinnen unterwegs zu sein. Wenn es an der Tür klingelt, wird erst einmal gebellt, schnell wird jedoch ein Schuh geholt und der Besuch schwanzwedelnd begrüßt. Ist ihm eine Situation zu wuselig (Kindergeburtstag), zieht er sich zurück. Wir fahren mit dem Wohnwagen in den Urlaub, das ist mit Yuno problemlos. Er fährt ebenso auf dem Stand-up-Paddle mit, wie er mit uns durch die Berge klettert. Ein Restaurantbesuch ist keine große Sache. Solange die eigene Decke unter dem Tisch liegt, weiß er, wo sein Platz ist. Der Gang durch die Stadt ist für ihn und uns keine Herausforderung. 

Rund um...

 
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Auf den Kooiker gekommen

Ja, wie sind wir eigentlich auf den Kooiker gekommen?

Verschiedene Aspekte kamen zusammen. 

Fasziniert war ich schon immer von Wesen und Intelligenz der Bordercollies. Aber uns war schnell klar, dass wir die Auslastung dieser Rasse im Familienalltag nicht unbedingt immer gewährleisten können. Auch der Golden Retriever war eine Rasse, in die wir ein Stück weit verliebt waren, fanden sie jedoch auch sehr groß, sind dann auf die Miniretriever gestoßen und in einem Kommentar zu diesen im Netz erstmals auf den Kooiker aufmerksam geworden. Ich begann mich einzulesen und begeisterte mich immer mehr für diese Rasse. Eine Mischung aus Menschbezogensein, familienaffin, Arbeitshund aber nicht mit dem Auslastungsanspruch wie beim Bordercollie, sprachen mich an, von seinem Aussehen ganz zu schweigen. Ich wünschte mir einen Hund, der eine gewisse Sensibilität mitbringt und schnell lernt. 

Mir war klar, ich wollte einen Begleiter, einen loyale und intelligenten Hund, mit dem ich aktiv sein kann. Einen Hund , mit weniger Jagdtrieb, dem ich vertrauen kann, der mir nicht beim erstbesten Wild abhaut... Und ich wünschte mir einen Hund, den ich evtl. mit in die Schule nehmen kann. 

Ich sprach mit verschiedenen Züchterinnen und erhielt ein buntes Rassebild... 

Und dann ging es noch um die Frage, Hündin oder Rüde... Wären wir einem Rüden gewachsen? Auch hier folgte eine intensive Auseinandersetzung und wir konnten unsere ersten Vorbehalte ablegen.  Letztlich sprach Andrea Wesselmann vom Borghorster Land uns einen Welpen zu – einen Rüden. Die Welpenzeit bei Andrea und Kalle war großartig. Die beiden haben diesen ersten Wurf so liebevoll und zugleich bodenständig aufgezogen, dass sich ganz wunderbare Junghunde entwickeln konnten. Wir durften Familie Wesselmann und den A-Wurf regelmäßig besuchen. Andrea führte unseren kleinen Sohn, damals 7 Jahre alt, so feinfühlig an den Umgang mit den kleinen Welpen heran. Und dann kam der große Tag, welcher Welpe würde es werden? Wir wussten es bis zur letzten Woche nicht. Drei Wünsche durften wir äußern und dann wurde er es: Adam. Adam, der beim ersten Treffen auch nach der ersten Neugier, als seine Geschwister sich längst abgewandt hatten, immer meine Nähe suchte. 

Adam, der beim zweiten Treffen nicht von meinem Sohn ließ, Adam, der sich beim dritten Treffen das ganze Kaffeetrinken auf dem Schoß meines Mannes räkelte und sich genüsslich kraulen ließ. Adam, der sich mutig zeigte, aber nicht übermütig war, der im Zweifel die Nähe seines Menschen suchte. Unser Adam, der heute Yuno gerufen wird und seit drei Jahren täglich unser Begleiter ist und wir haben es keinen Tag bereut, im Gegenteil!

Mit einem Kooiker leben

Unser Bild vom Kooiker mussten wir nicht revidieren. Aber wir haben es im Laufe der Zeit sehr differenzieren können. So haben wir gelernt: Sensibilität hat zwei Seiten. Es macht die Lernwilligkeit und die Intelligenz aus, aber auch die Schüchternheit und die Vorbehalte allem Unbekanntem gegenüber. Negativ Erlebtes prägt ebenso schnell wie positiv Erlerntes. So sind Intelligenz und Sensibilität Chance und Herausforderung zugleich. Was heißt das für den Alltag? 

Es heißt, es bleibt ein Prozess miteinander. Ein Kooiker braucht ganz viel Sicherheit. Diese erhält er durch eine klare Orientierung und eine ruhige und klare Führung. 

Allein Kommandos zu lernen, reicht hier nicht aus - auch wenn Yuno jedes Kommando nahezu begeistert lernt. Das heißt auch wie unsere Hundetrainerin so schön sagt: "Vermeidung bringt’s ja nun auch nicht." Für mich war und ist es ein spannender und lohnender Lernprozess, meinen Hund (und andere Hunde) in seiner (ihrer) Körpersprache lesen zu lernen, unterschiedliche Begegnungen managen zu können, die Führung und die Verantwortung zu übernehmen. Wirklich gute Trainer, die auch einen Sinn dafür haben, was der Kooiker braucht, sind dafür unerlässlich. Für mich bringt es der Ausdruck „liebevolle Klarheit“ auf den Punkt. Dies stärkt nicht nur die Beziehung, der Kooiker zeigt sich dann als ein unglaublich lernwilliger, loyaler, liebevoller Begleiter und Partner. 

Der Kooiker ist dazu gezüchtet, mit seinem Menschen eng zusammen zu leben und zu arbeiten und genau diese Mischung braucht es: Nähe und Geborgenheit, geistige und körperliche Auslastung. Es heißt aber auch, dass der Kooiker nicht gerne allein ist. 

Eine Zeit von 4 Stunden schafft unser Yuno gut. Länger sollte es nicht sein. 

Kooiker züchten

Als wir uns ursprünglich für einen Rüden entschieden haben, war uns völlig klar, dass wir ihn kastrieren würden. Diese Klarheit hielt dann bis zum ersten Tierarztbesuch. Die Ansage der Tierärztin: "Wir kastrieren genau dann und nur dann (!), wenn Sie hier ankommen und sagen: Es geht gar nicht mehr. Der Hund leidet, er rennt ständig weg, etc. Ansonsten bleibt alles dran." Und auch hier  folgte eine intensive Auseinander-setzung mit dem Thema und viele viele Gespräche und auch Einschätzungen von TA und Trainer. Naja, und wenn wir schon Abstand nehmen davon, dann machen wir doch einfach den Schritt nach vorne. Wir lieben diese Rasse und unsere Motivation, Yuno zur Zucht zu melden ist die, diese recht kleine Rasse zu unterstützen. Die Regeln unter Corona haben mir die Entscheidung dann leichter gemacht. Zunächst hatten wir die vorläufige Zuchtzulassung, die nach einem Vorzüglich in Bramsche in die langfristige Zuchtzulassung im DCK überging. 

Zwei Deckungen hat Yuno bereits vollzogen. Er hat inzwischen 12 gesunde Nachkommen. Wir freuen uns natürlich über weitere Deckanfragen!

Gerne stehen wir für alle Fragen zur Verfügung!

 

Verpaarung

24.07.2021
Fondue Imandra vom Kooikerbeis & Adam Askany vom Borghorster Land

Am 21.09.2021 hat Fondue 7 gesunde Welpen zur Welt gebracht. Es sind 5 Rüden und zwei Hündinnen. Ein herzliches Dankeschön an die Zuchtstätte von der Oleanderblüte und den neunen Familien viel Freude mit den kleinen Welpen. 

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08.02.2021
Hermine Balea vom Kooikerbeis & Adam Askany vom Borghorster Land

Am 10.04.2022 hat Hermine 5 gesunde Welpen zur Welt gebracht. Es sind 2 Rüden und 3 Hündinnen. Ein herzliches Dankeschön an die Zuchtstätte vom alten Leinpfad und den neunen Familien viel Freude mit den kleinen Welpen. 

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Galerie

 

Daniela Henk

Prozessionsweg 404

48155 Münster

danielahenk@icloud.com

Tel.:  +49 (0) 1786535809

Wir freuen uns über Kontakt zu anderen Kooikerhaltern, zu Menschen, die sich über den Kooiker informieren möchten und natürlich zu potenziellen Züchter:innen.